Burnout Syndrom

Volkskrankheit Nummer eins nach Diabetes

Die Volkskrankheit des Burnout Syndrom ist ein Erschöpfungszustand von Körper und Gemüt, die keine typischen, eindeutigen Krankheitskriterien aufweist, aber als belastend empfunden wird und bei der jede Kleinigkeit, die man anfängt und anpackt zu einer fast unerträglichen Last wird.

Dauerstress schafft Überbelastung

Der Burnout rührt von unbewältigtem und dauerhaftem Stress, der nicht abgebaut wird. Er kommt meist in emotionaler, körperlicher und geistiger Erschöpfung daher und ist eng verknüpft mit einer beruflichen Dauer- oder Überbelastung. Man spricht bei einer solch negativen Form des Stress vom Distress. Meist stark mit beeinflusst durch Doppel- und Mehrfachbelastungen. Wichtig ist festzustellen, von welchem Bereich er kommt.

Lebens verändernde Maßnahmen

Eine systematische Behandlung des Burnouts gibt es noch nicht, – auch wenn es schon viele darauf spezialisierte Kliniken gibt, die die Anzeichen und Ausbrüche des Burnouts wirkungsvoll therapieren. Mehr und mehr geht man auch davon aus, dass nicht nur die psychische, sondern auch die körperliche Belastung (z.Bsp. durch eine Virusinfektion) den Burnout auslösen können und den Einzelnen lahm legt. Deshalb ist es in Therapie wichtig einen gangbaren Weg zu entdecken, der es dem Betroffenen ermöglicht durch Selbsthilfe Mechanismen zu finden, die die Stress-Faktoren reduzieren, bzw. sogar gänzlich ausschalten. Das setzt jedoch die Bereitschaft einer grundlegenden Änderung der Lebenseinstellung voraus.